A Nightmare on Elm Street – 2009 Remake

Ob das je wieder rausgeht? Kris wartet auf den Waschtag

Am 20. Mai soll die Neuverfilmung von Wes Cravens Klassiker “A Nightmare on Elm Street” in die deutschen Kinos kommen. Near Dark präsentiert vorab schon mal die wichtigsten Infos, Fotos und die Trailer.

Besser als das Original?

Es war wirklich nur eine Frage der Zeit, dass Kawumm-Regisseur Michael Bay („Bad Boys“, „Transformers“) auch Wes Cravens Horror-Klassiker „A Nightmare on Elm Street“ für ein Remake wählen würde. Mit den Jahren hat er es zu einer echten Manie ausgebildet, Neufassungen ausgewählter Genrebeiträge zu produzieren. Die meisten davon durchwachsen, viele richtig schlecht.

Die Optik des Remakes dürfte umwerfend werden

Nur eines haben sie gemein: Sie sehen unheimlich gut aus. Denn wie auch Michael Bay selbst kommen seine Jung-Regisseure aus der Werbe- und Videoclip-Szene. Selten war der Tod so schön.

Nun soll also Samuel Bayer unseren liebsten Teenie-Schlitzer, Freddy Krueger, erfolgreich wiederbeleben. Natürlich fehlt diesmal der Überraschungseffekt, den Wes Cravens Original im Jahr 1984 zweifellos ausgelöst hat. Eine solch bedrückendes Spiel mit unseren Urängsten hatte es in dieser Intensität bis dahin nur selten gegeben. Und auf Johnny Depp, der 1984 sein Spielfilm-Debüt gegeben hatte, müssen wir diesmal auch verzichten.

Kris blutet alles voll. Manche Szenen sind dem Original exakt nachempfunden.

Dafür protzt Bayers Remake mit zeitgemäß schönen Jungstars, einem sichtlich größeren Budget und schöneren Effekten als sie Cravens günstiger Schocker zu bieten hatte. Zudem ist heute natürlich die Popularität von Freddy Krueger viel größer als es Craven damals ahnen konnte. Deshalb konzentriert sich das Remake folgerichtig viel mehr auf diese Figur. Er bekommt schon hier ein breiteres Emotionsspektrum spendiert, und seine Vorgeschichte steht mehr im Vordergrund. Damals war er dagegen eher eine Nebenfigur.

Entsprechend spannend war es, wer denn nun in den großen Pulli von Freddy-Darsteller Robert Englund schlüpft. Es ist Jackie Earle Haley, der sich in deutschen Kinos bisher eher diskret verhalten hat. In der Comic-Verfilmung „Watchmen“ spielte er aber äußerst intensiv den Rohrschach, und eine Oscar-Nominierung hat er auch schon auf dem Konto. Er könnte der Figur in der Tat die nötige Tiefe verleihen, um den Englund-Vergleich zu bestehen.

Autsch. Machen wir uns auf böse Geräusche gefasst.

Gute Aussichten für Freddy

Wir werden also sehen, wie viel Seele der nächste Videoclip-Master einem Horror-Klassiker einhauchen kann. Schlimmer als Marcus Nispel, der das „Texas Chainsaw Massacre“ völlig verhunzt hat, kann es ja nun wirklich nicht werden.

Aber eines kann uns wohl niemand nehmen: Die Freude, endlich wieder auf der Leinwand zu sehen, wie Freddy ein Klassenzimmer leerräumt.

Interessant: Die Requisiteure testeten etwa acht Pullover, bis ihnen die Farben zusagten. Den neuen Pulli besorgte Judy Graham, die bereits den Original Pullover gestrickt hatte.

Die Trailer zu A Nightmare on Elm Street

Die beiden Trailer könnt ihr euch hier schon mal ansehen:

Die Film-Daten

Regie: Samuel Bayer
Produzenten: Michael Bay, Andrew Form, Brad Fuller
Drehbuch: Wesley Strick und Eric Heisserer
Story: Wesley Strick
Executive Producers: Mike Drake, Robert Shaye, Michael Lynne, Richard Brener, Walter Hamada, Dave Neustadter
Co-Produzent: John Rickard
Kamera: Jeff Cutter
Produktionsdesign: Patrick Lumb
Schnitt: Glen Scantlebury
Musik: Steve Jablonsky

Alle Fotos: Warner Bros. Pictures, Video: YouTube

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